Review

Staffel 4

Auf dem Weg, nach nirgendwo...

Staffel 4 der dramatischsten Zombie-Geschichte aller Zeiten, ist zwiegespalten. Die erste Hälfte ist dramatisch & menschlich wie lange nicht mehr, so befällt das immer voller werdende Gefängnisse ein tödlicher Virus. Und im Midseason-Finale greift der wiedererstärkte Governor erbarmungslos an, fordert Opfer & es kommt zum endgültigen Showdown, einem der absoluten Höhepunkte der Serie. In Hälfte 2 gibt es verschiedene Gruppen, neue Gesichter & ein Ziel: Terminus, ein angeblich sicherer Zufluchtsort...

Der schmerzvolle Sieg gegen den Governor ist befriedigend & grandios. Einzelne Folgen & Entwicklungen (Carols Geheimniss & Entwicklung, zwei kleine Kinder & deren Reaktion auf eine verstörende Welt, tieferes  Eintauchen in Motivationen einiger Hauptfiguren, mehr oder weniger überraschende Wendungen) gehören zum Besten, was die Serie bisher hervor gebracht hat & es macht weiterhin einfach süchtig, Spaß & Angst zugleich. Manches wie die Suche nach einem sicheren Platz wiederholt sich zwar, das macht das Aufgreifen alter Bekannter & deren ergreifendes Schicksal aber wet. Noch ist der Serienzenit immer noch nicht überschritten & jedes Lob gerechtfertigt. Auch wenn es schwer werden wird, wahre, aber nachvollziehbar menschliche Monster wie Shane oder den Governor nochmal zu kreieren.  

Fazit: eine weitere Staffel mit mehr Höhen als Tiefen, einem genialen Mid-Season-Finale & einem Finale, was "Hunger" auf mehr weckt ;) Walking Dead ist noch lange nicht am Ende! (9 / 10)

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