kurz angerissen*
erstmals veröffentlicht: 05.05.2013
Amüsantes Fake-Doku-Experiment, das die Realität so stark imitiert, dass viele Zuschauer die Verwandlung Joaquin Phoenix' in einen fetten, bärtigen Möchtegern-Rapper für voll genommen haben. Phoenix legt eine vorzügliche Verwandlung in ein Häufchen Elend hin - der Witz seiner Figur rührt daher, dass die Anwandlungen, die er verspürt, durchaus realistisch anmuten in seiner Situation und nicht ins Karikaturistische aufgeblasen werden. Die Rap-Songs, die er P. Diddy vorspielt, sind zwar extrem scheiße, klingen aber so, als seien sie von jemandem eingespielt worden, der durchaus mit Elan (nur eben ohne Talent) bei der Sache war, und das Penner-im-Anzug-Outfit könnte theoretisch im Sinne eines Fuck-Off-Rockstars durchaus cool sein und ist es nur wegen Phoenix' aufgedunsener Gestalt nicht. So gesehen mal Realsatire, die ihren Namen verdient hat.
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