Review

Nach einer Comicvorlage hat Robert Schwentke diese sehr kurzweilige Agenten-Action-Komödie gestaltet, in der das Alter der Protagonisten, wie es schon der Untertitel andeutet, eine gewichtige Rolle spielt.
Frank Moses ist ein "aussortierter" CIA-Agent, der sein Pensinärsdasein unter anderem damit ausfüllt, dass er immer wieder seine Pensionsschecks verschwinden lässt, nur um mit der entsprechenden Sachbearbeiterin Sarah telephonieren zu können. Dann wird eines Abends sein Haus von einer Gruppe Finsterlinge in Grund und Boden geschossen. Es stellt sich kurz darauf heraus, dass man ihm von der "Firma" selber her nach dem Leben trachtet. Frank macht sich auf, herauszubekommen, weshalb er verfolgt wird und reaktiviert eine Reihe seiner alten Weggefährten, die mit ihm in den Kampf ziehen, wobei sich herausstellt, dass das Alter durchaus seine Vorteile hat und keiner der Kämpen das Kämpfen verlernt hat. Die Angestellte der Pensionskasse, Sarah, wird dabei in die Auseinandersetzungen mit hineingezogen, da sie Kontakt zu Frank gehabt hat und deshalb ebenfalls beseitigt werden soll.
Der Film überzeugt durch ein gutes Drehbuch, solide Actionsequenzen und vor allem gut gelaunte Schauspieler, denen es sichtlich Spaß macht, ihr wahres Alter verkörpern zu dürfen. Hier brillieren neben Bruce Willis vor allem Morgan Freeman, John Malkovich und Helen Mirren alle im Alter zwischen 59 und 76 Jahren). Was schon bei Stallone und seinen Expandebles geklappt hat, funktioniert auch hier.

Details
Ähnliche Filme