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Nachdem ihre Jacht nach einer Kollision mitten im Ozean schwer beschädigt wurde, sich umgedreht hat & weit & breit kein Land in Sicht ist, versuchen zwei Männer & zwei Frauen (ein Mann entscheidet sich dafür, auf dem Bootsrumpf auszuharren & auf Rettung zu hoffen), die ca. zehn Meilen bis zu einer unbewohnten Insel zu schwimmen. Dauert nicht lange & ein weißer Hai setzt das Quartett auf die Speisekarte.

Und eines ist klar: Egal, wie schnell sie schwimmen... ein Hai schwimmt schneller. Gegen dieses Naturgesetz kommt niemand an. Man muss dem Australier Andrew Traucki zugutehalten, dass er vermutlich einen der realistischsten Hai-Schocker der Filmgeschichte gedreht hat. Da kann ich mir durchaus vorstellen, dass es sich, wenn man in eine solche Situation gerät, genauso abspielen könnte wie im Film.

Dennoch wird das Geschehen, obwohl bisweilen beunruhigend & spannend, mit der Zeit etwas eintönig & vorhersehbar. Denn außer Wasser gibt es da nur Wasser & spätestens, wenn die zappelnden Beine zum fünften Mal von unten gefilmt werden, nutzt sich der Shot ab. Immerhin sind die Figuren (deren Ableben ich in der richtigen Reihenfolge erahnt habe) nicht unsympathisch & verhalten sich auch gar nicht blöd.

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