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MASSACRE ist ein von Lucio Fulci produzierter Thriller, für viele Gewaltfans schon aufgrund des Titels ein Grund, sich das Ding mal anzuschauen...

Es geht dabei um ein Filmteam, das einen obskuren Film um schwarze Messen dreht (obwohl bis auf die trashige Friedhofszene nur Travestienummern gedreht werden), und deshalb mit Hilfe eines Mediums eine Seance abhält, um den Neorealismus ins Spiel zu bringen. Ins Spiel gebracht wird aber der böse Geist Jack (the Ripper?), woraufhin die Leute sterben wie die Fliegen, um anschließend dekorativ auf Karussels und Eisenzäunen plaziert zu werden. Nebenher geht aber noch mindestens ein weiterer irrer Schlächter seinem finsteren Treiben nach...

Aus dieser Story hätte man durchaus was machen können, wenn man nicht gerade einen Stümper wie Andrea Bianchi auf den Regiestuhl gesetzt hätte. Es wird weder die Idee mit dem Film im Film effektiv eingesetzt, und daß mehrere Killer umgehen ist ebenfalls nur von nebensächlichem Interesse, genauso wie die beliebig ersetzbaren Charaktere, von denen eigentlich viel zu wenige erstochen werden, bei einem derart reißerischen Titel. Dafür bekommt man einige plumpe Sexeinlagen vorgesetzt, die den Film auch nicht mehr retten können. Technisch ist das MASSACRE ebenfalls ziemlich schlampig, mit billigsten Splattereffekten auf TV-Niveau inszeniert

Fazit: MASSACRE ist eigentlich nur als Beispiel dafür tauglich , wie man ein durchaus brauchbares Konzept verschrottet.

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