Review

Diese Filmkritik wurde im Rahmen der Unterrichtsreihe „Umgang mit Fremden – Diskriminierung und Rassismus“ vom 8. E-Kurs der Joseph Beuys Gesamtschule für das Fach Deutsch erstellt.    

Einleitung  (Filmfakten):
Der Titel des Films lautet „Schwarzfahrer“. Der Film wurde von Pepe Danquart im Jahre 1993 in Deutschland gedreht. Der Film behandelt das Thema „Rassismus“ und wurde absichtlich in schwarzweiß gedreht.  Er dauert nur 12 Minuten und gewann 1994 den Oscar für den besten Kurzfilm. 

Hauptteil (Inhalt):
In dem Film geht es um einen dunkelhäutigen jungen Mann, der sich in einer vollen Bahn neben eine deutsche Oma setzt. Als die Bahn losfährt, fängt die alte Frau mit den Beschimpfungen an. Sie beschwert sich aber nicht nur über ihn, sondern über alle Menschen mit Migrationshintergrund, die in Deutschland leben, z.B. Italiener, Polen und Türken. Als die Frau anfängt, die Türken zu beleidigen, reagiert ein vermutlich türkischstämmiger Jugendlicher und beschimpft die alte Frau in seiner Landessprache. Er wird aber von seinem Freund zurückgehalten, was eine kluge Entscheidung ist, da die ältere Frau andernfalls ihre Vorurteile bestätigt sehen würde. Die anderen Fahrgäste schauen still aus dem Fenster und alles zieht an ihnen vorbei. Sowohl die Landschaft als auch die Beschimpfungen der Oma. Diese Passivität zeigt, dass wir zu wenig Widerstand leisten gegen Bewegungen, die sich in den Köpfen der Menschen abspielen. Wir lassen sie über uns ergehen. Auffällig ist auch, dass die Gesichter der Fahrgäste oft zur Hälfte dem Licht zugewandt ist, während die andere Hälfte im Schatten der Sonne liegt. Deshalb erhält jeder Fahrgast eine dunkle und eine helle Gesichtshälfte. Die rassistischen Äußerungen der Oma gehen drei Haltestellen lang. Dann kommt ein Fahrkarten-Kontrolleur und sagt den berühmten Satz: „Fahrkarten, bitte!“. Der Schwarze und die alte Frau holen ihre Tickets raus, doch was jetzt passiert, das seht ihr euch besser selbst an. Ihr werdet überrascht sein!  

Schluss (Fazit):
Wir finden den Film absolut sehenswert, da er spannend, lustig und lehrreich ist. Der Film zeigt, wie man mit dem Rassismus umgehen kann. Er zeigt auch, dass eine Lösung des Problems nicht weitere Beleidigungen und aggressives Verhalten sein können.  Schaut euch den Film einfach an.Viel Spaß wünscht euch „Stiftung Filmbewertung“.

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