Review

kurz angerissen*
erstmals veröffentlicht: 27.06.2012

Auch dieses Remake zieht leider wieder klar den Kürzeren, da es in regelmäßigen Abständen in den US-typischen Erklärwahn verfällt, der angesichts einer Geschichte, die vornehmlich in Bildern für sich sprechen sollte, fehl am Platz ist. Chloe Moretz ist gut, kann aber unterstützt von Make-Up, Zahnprothesen und CGI-Gehüpfe nicht den androgynen Horror der Undefiniertheit rekonstruieren, der bei der Hauptdarstellerin im Original so herausstach. Auch fehlt Reeves' Film in seinem Hochglanz die Authentizität; der Schnee wirkt nahezu wie extra eingeflogen, während er im schwedischen Film weit mehr als ein Accessoire war. Alle Stärken des Remakes sind im Grunde schon dort zu finden. Dass ein Stephen King hier von einem der besten amerikanischen Horrorfilme der letzten Jahre spricht, ist fast schon Ironie.

*weitere Informationen: siehe Profil

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