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Die von Troma lediglich aufgekaufte Monster-on-the-loose-Verulke ist vom Humor her flach und mäßig lustig. Außerdem fließt kein Tropfen Blut. Man hat den Eindruck, dass der ganze Film nur ein Vorwand war, um den hünenhaften Kevin Peter Hall mal wieder in ein krasses Gummikostüm zu stecken. Halls Kopf scheint sich im Buckel der krötenartigen Kreatur zu befinden; Die ausfahrbare Zunge mit Minikopf vorne dran ist cool, aber das offene Maul in seiner Starrheit sieht auf Dauer bekloppt aus. Leider tilgt die Synchro einen erheblichen Comedy-Aspekt des Streifens, weil ein Wortspiel auf Deutsch nicht funktioniert: "Coming out of the closet", also aus dem Wandschrank herauszukommen, bedeutet, sich zu seiner Homosexualität zu bekennen. Es wird also angedeutet, dass das Ungeheuer schwul ist! Deshalb entführt es einen Mann und stapft mit ihm durch die Homo-Hochburg San Francisco. Das ist doch mal ungewöhnlich!