Eine Lagerkommandantin hält sich in einem Käfig ein recht zurückgebliebenes und sexgeiles Ungetüm, das auch als Folterinstrument herhalten muss. Als Nazisoldaten aus einem Dorf alle jungen und hübschen Mädchen entführen ruft dies eine Partisanengruppe auf den Plan, die sich den Nazis entgegenstellen....
Eins vorweg: Ich hab den Film auf italienisch ohne irgendwelche Untertitel gesehen, von daher habe ich nicht wirklich viel von den Dialogen verstanden (von den paar Broken deutsch die ab und an gesprochen werden mal abgesehen). Dennoch: Die Story ist recht simpel und man kann dem Film auch so gut folgen.
Naziploitation und Trashfans dürften bei „La Bestia in calore“ voll auf ihre Kosten.
Man bekommt das übliche Programm aufgetischt: Böse Lagerkommandantin (Ilsa lässt grüßen) und ihre Nazischergen, eine Widerstandsgruppe, Sex, Vergewaltigung und als absolutes Highlight: Der Typ im Käfig, dessen schauspielerisches Können sich nur auf grunzen und vögeln beschränkt.
La Bestia in calore ist auf der einen Seite einfach nur herrlich doof und amüsant, auf der anderen aber ziemlich hart. Wenn die Bestie sich über ein Mädchen hermacht, dabei die wildesten Grimassen schneidet und grunzt fällt es schwer das Lachen zu verkneifen. Dann gibt es natürlich Szenen in denen die Mädchen und auch gefangen Partisanen gefoltert werden. (Elektroschocks, Kastration etz.)
Das Budget dürfte nicht allzu hoch gewesen sein, denn der Film wirkt die ganze Zeit recht billig. Angefangen bei den Sets; Als Lager musste wohl eine alte Ruine herhalten, ausgestattet mit ein paar Hackekreuzflaggen, das Dorf sieht auch mehr als verlassen aus und bei den Kampfszenen wurde Material aus anderen Filmen reingeschnitten, was man sofort am deutlichen Qualitätsabfall der Szenen bemerkt.
Allgemein können die Actionszenen nicht überzeugen. Es wird viel geschossen und ab und an fällt einer um, aber das war’s dann auch schon. Auf Dauer etwas öde.
Wer mit Naziploitation und Trash etwas anfangen kann, dem kann ich La Bestia in calore nur empfehlen.
7/10