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Trotz einiger Längen handelt es sich um einen waschechten und sleazigen KZ-Exploitationsstreifen, wie ihn nur die Italiener zu inszenieren vermögen. Die FX sind lausig, aber der Unterhaltungswert der plumpen Orgie aus Sex & Gewalt ist immens hoch. Angesichts der traurigen historischen Hintergründe schämt man sich beinahe dafür, diesen herrlich widerlichen Unfilm zu loben, aber die sadistische Aufseherin z.B. ist so unglaublich scharf und der Neandertaler im Käfig so grotesk und belustigend, dass man einfach nur noch Bauklötze staunen möchte. Fazit: Neben dem ersten Teil von ILSA ein weiteres Highlight dieser "speziellen" Filmgattung. 6 von 10.