Na, prima! Die in unzähligen Kanälen vertretenen Familienserien sind für ihren Erfolg mittlerweile allseits bekannt, was liegt also näher, als einen Teil der Gesichter, in diesem Fall aus „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“, mal in ein größeres Projekt zu stecken? Es sein zu lassen! Unter der anscheinenden Annahme, die Besetzung wird’s schon richten, hat man flugs eine Handvoll üblicher, restlos ausgelutschter Motive zu einer Handlung zusammengeschustert und mühsam auf Spielfilmlänge ausgedehnt. Wo das Material nicht reichte, wurden die Löcher mit uninspirierten Song-Einlagen gestopft, in der Hoffnung, wenigstens hier ein bisschen Aufmerksamkeit zu erregen. Die gilt aber viel mehr dem unfähigen Hauptdarstellerduo, nicht zuletzt durch Jürgen Lehmann, der sich als deutsche Antwort auf Leonardo DiCaprio versucht und diesen in Sachen Gesichtsausdrücke sogar noch unterbietet. Nur einen Hauch besser ist Alexandra Neldel, die sowohl Lächeln als auch ihre Möpse leider schon anderswo hinreichend preisgegeben hat, womit auch hier jeglicher Reiz ausbleibt.
Fazit: Ein derart seichtes Soap-Gedöns reißt heutzutage wirklich keinen mehr vom Hocker. Da suchen selbst hartgesottene „GZSZ“-Fans schnell das Weite.