Hier haben wir einen weiteren, ganz ordentlichen B - Actioner von Nu Image, Regie führte Actionregisseur Sam Firstenberg.
Jack wird von der DEA entlassen, weil er einen Geiselnehmer erschossen hat. Sein Bruder Philip bleibt weiter in der Einheit und muss in die Karibik. Dort gerät er mit seiner Truppe in einen Hinterhalt und überlebt als Einziger. Der wahnsinnige Dr. Kessel baut dort Menschen zu Cyborgs um, so auch Philip. Jack reist auch in die Karibik und will seinen Bruder finden, doch Kessels Schergen sind ihm schon auf der Spur.
Ich muss sagen, dass ich ein bisschen mehr von dem B - Movie erwartet hätte. Es wirkt alles wirklich sehr billig, vor allem die Cyborg Effekte sind wirklich ziemlich mies. Leider trifft auch die Action nicht ganz meinen Erwartungen zu, da hätt ich mehr erwartet. Aber das was an Action da ist, ist wenigstens hart und gut inszeniert. Vor allem der Anfangsshootout auf Kessels Anwesen ist richtig geil, was da alles in die Luft geht, blutige Shootouts, macht wirklich Spass sich das anzusehen, aber dann wird es ziemlich langweilig. Hier darf sich Bradley mal kurz recht heftig prügeln, dann eine kleine Verfolgungsjagd mit der Polizei, noch eine Barschlägerei und dann ab der Action im Leichenhaus geht es wieder richtig zur Sache. Die Prügeleien sind recht hart und gut choreographiert, nur nach meinem Geschmack etwas zu selten. Wenigstens geht es im Finale noch mal so richtig hart her, da gibt es eine Menge blutiger Einschüsse zu bewundern, aber hier hätte ich nochmal gerne einen richtigen Fight gesehen, bleibt aber leider aus.
Gerade von Sam Firstenberg hätte ich mir eine schnellere und bessere Inszenierung gewünscht. Immerhin war " American Fighter " top. Aber hier hatte er das nicht richtig im Griff. Es gibt zu viele schwache und konfuse Dialoge um die krude Story zu erklären und natürlich gibt es auch wieder dir typischen Veräter in Jacks und Philips Einheit, ja genau erraten, es ist mal wieder der Chef. Die zu langen und eintönigen Phasen zwischen der Action machen den Film leider etwas zäh.
David Bradley gibt als Held hier eine ganz ordentliche Figur ab, Alonna Shaw als Reporterin passt auch gut in den Film, geht einem aber als auf die Nerven mit ihren Gelaber. John Rhys Davis ist als Schurke passabel, nur die Synchronstimme ist furchtbar und lächerich.
Aus der Karibikkulisse hätte man viel mehr herausholen können, um die hat sich Sam Firstenberg überhaupt nicht gekümmert, so fürchte ich. Die Musikuntermalung ist typisch Nu Image, von richtig fetzig bis nervig heroisch und gar manchmal unpassend. Kann man lassen.
Fazit:
Ein recht ordenliches Actionmovie, aber Nu Image hat schon wesentlich besseres produziert. Fetzige Action, nur leider zu wenig davon, passable Darsteller, krude Story und schwache Kulisse. Kann man aber anschauen.