Review

Dieser Film ist mehr als ein ausgelutschter SF-Streifen, dieser Film ist vor allem Vin Diesel. Kaum zu glauben, aber der Mann macht praktisch das ganze Ding! Zu unrecht ein Flop, denn auch die atmosphäre- gebenden Gelbfilter und extrem gute Kamera-Einstellungenmachen machen Pitch Black, dessen Story zugegebenermaßen wenig originell ist, zu etwas ganz Besonderem. Auch das B-Film-angehauchte und absolut Nicht-Hollywood typische Feeling tragen mit dazu bei. Der Zuschauer wird nicht mit übertrieben aufwendigen Action-Szenen gelangweilt, sondern es wird sich aufs Wesentliche beschränkt, was dem Film eine realistische Note verleiht. Ich hatte sogar zeitweise den Eindruck, daß es sich hier um eine europäische Produktion handelt. Nichtsdestotrotz muß man feststellen, daß der Streifen ohne seinen obengenannten Star, nicht über den Durchschnitt herauskäme. Diesel, der den gefangenen Mörder Riddeck mimt, welcher sich aus Überlebenswillen der restlichen Gruppe anschließt, überzeugt im Zwiespalt mit dem eigenen Egoismus und dem aufkommenden Verantwortungsgefühl den anderen gegenüber. Die Rolle des Riddeck, der aus jeder Pore vor Coolness trieft und mit seinen Sprüchen auch den ein oder anderen Lacher gibt, ist Diesel geradezu auf den Leib geschnitten. Nicht zu unrecht wird er seit Pitch Black als die "Action-Zukunft" schlechthin gehandelt, und wie man inzwischen in "The Fast And The Furious" sehen konnte, füllt er perfekt die Lücke im Filmbereich, von der einem erst jetzt bewußt wird, daß sie existierte.

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