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Inhalt: Ein Personentransporter gerät auf seinem Weg in Turbolenzen und muss auf einem Planeten Bruchlanden. Die einzigen überlebenden sind ein weibliches Crewmitglied, ein Sträfling und einige wenige Passagiere. Der Planet scheint zuerst verlassen, doch nach einem unglücklichen Todesfall ist klar, dass es unter der Erde irgendwas lebendiges gibt: äußerst aggressive, fleischfressende Vogelwesen. Schließlich entdecken auch ... siehe da, einen verlassenen menschlichen Außenposten. Dort angekommen finden sie ein kleines intaktes Transportschiff und lüften auch das Geheimnis des Planeten. Alle 22 Jahre gerät der sonst 24/7 hell erleuchtete Planet durch eine besondere Planetenkonstellation in eine stockdunkle (pitch black) Finsterheit, und dreimal darf man raten was dann aus dem Erde kommt und auf Jagd geht.
Oberstes Ziel: Das Transportschiff mit Energie versorgen und dann auf Nimmerwiedersehen ...

Schauspieler: Die Schauspielleistung ist eigentlich von allen normaler durchschnitt. Ganz gut gefallen hat mir
Radha Mitchell, aber bedingt durch die Rolle konnte sie auch nicht zeigen was sie kann.
Auch mit von der Partie ist Vin Diesel als angeblich kaltblütiger Killer, so richtig überzeugen tut er allerdings nicht. Was mir an ihm aber immer wieder gefällt ist das Machoauftreten und seine tiefe stimme, und damit trägt auch er dazu bei, dass der Film Spaß macht.

Optik: Visuell ist Pitch Black sehr abwechselungsreich. Die erste Hälfte des Films ist bedingt durch die drei Sonnen des Planten sehr hell. Je nach dem welche Sonne gerade scheint hat das Bild einen blauen oder gelben Stich, was sehr atmosphärisch und echt wirkt. Aber auch in der zweiten Hälfte, nachdem es dunkel geworden ist wird es nicht langweilig. Oft wird die Sicht aus der Perspektive der „Vögel“ gezeigt, die eine Art von Schwarzweiß-Blick haben. Aber auch der Charakter von Diesel bietet mit seinen Nachtsicht/Infrarot-Augen Vielfalt.
Enttäuschend sind leider die Vögel selbst. Sie sind absolut lieblos und billig animiert, ein Kopf mit Flügeln und ein paar Beißerchen, super!

Audio: Die Musik trägt zur Spannung des Films bei und unterstützt die Schockmomente. Das einzige was etwas nervt ist das Gepiepse, das die Vögel permanent von sich geben.

Fazit: Kein tiefgründiger Film, der aber dennoch zu unterhalten und manchmal zu erschrecken weiß.
Durch die interessante Optik und die stimmige Musik durchaus sehenswert.
Ein paar Logikproblemchen hat der Film allerdings trotzdem. (wieso leben auf einem planten, der 22 Jahre im hellen ist Lebewesen, die lichtempfindlich sind ... ?)
Das Ende des Films zeigt, dass er sich selbst nicht so ernst nimmt, was meiner persönlichen Wertung noch einen halben Punkt draufsetzt:

7 von 10

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