Schon zu Beginn des Films bleibt einem die Spannung nicht versagt, wenn Louise Burke alias Van Damme in der düsteren, verregneten Gegend den Sandman sucht. Schon gleich ist klar, dass dies nicht einer der typischen Van Damme Filme ist. Hier erkennt man, dass der Film nicht so sehr auf Kämpfe spezialisiert ist, sondern eher in Richtung eines Thrillers geht., der meiner Meinung nach sehr gelungen ist.
Van Damme zeigt in seinem ersten Thriller, dass er auch in anderen Genres überzeugen kann. Auch die anderen Rollen sind überdurchschnittlich besetzt. Patrik Kilpatrick spielt die Rolle des Sandman, in der er aber nur teilweise überzeugen kann, da er nur selten in Erscheinung tritt. Denoch ist ihm die Rolle wie aus dem Leib geschnitten.
Die Umgebung ist schön düster. Im Gefängnis herrscht allgemeine Angst, den jeder befürchtet er könnte das nächste Opfer sein, und niemand ist sich sicher ob sein Zellenpartner nicht darin verstrickt ist.
Auch die Action darf nicht fehlen, diese kommt zwar nur einige Male vor, wirkt dafür aber realistisch und nicht zu sehr übertrieben ( abgesehen vom Showdown ).
Die Kämpfe sind gut cheographiert und von den Darstellern gut umgesetzt.
Im Film kommt es zum Öfteren zu überraschenden Wendungen, die dem Film noch einiges an Atmosphäre liefern.
Gute Story, gute Spannung, gute Schauspieler: Guter Film.