Superbulle Burke (Van Damme) wird als Häftling getarnt in einen Knast eingeschleust, in dem sich mehrere Morde ereignet haben. Er löst den Fall und kommt mit ein paar blauen Flecken davon. Ende.
+++ACHTUNG: SPOILER INSIDE!+++
MIT STÄHLERNER FAUST ist ein Trittbrettfahrer des ein Jahr zuvor produzierten Knast-Prüglers LOCK UP mit Sly Stallone und ein ziemlich dämlicher obendrein. Van Damme präsentiert sich zu Beginn als Cop mit Armani-Anzug, Schulterpolstern und Perlweiß-Lächeln. Die Hose sitzt eng und lässt seinen Knackarsch gut zur Geltung kommen. Gaydar schlägt folglich mal wieder heftig Alarm.
Im Knast erwarten ihn dann Messer zückende Latinos, schwarze Zuhälterpriester und prügelnde Wärter. Action fällt dabei erschreckend wenig vom Stapel: Ein Fight in der Wäschekammer, ein Kerl verbrennt in seiner Zelle, aber ansonsten ist mit Kung Fu eher tote Hose. Den berüchtigten Van-Damme-Spagat bekommt man hier gar nicht geboten. Am Ende stellt sich heraus, dass es um illegalen Organhandel geht, hinter dem eigentlich Burkes Auftraggeber stecken. Das ist an Sinnlosigkeit kaum zu überbieten und verursacht mehr Kopfschütteln als alle Weltkriege und „Tokio Hotel“ zusammen. Im Showdown kämpft Burke dann gegen einen gemeingefährlichen Massenmörder, genannt „Sandman“, der mit alledem rein gar nichts zu tun hat, aber Burke als Cop identifiziert.
Neben Van Damme mit gegelter Hasselhoff-Frisur tauchen einige bekannte 80er-Jahre-Nebendarsteller-Visagen auf, wie z.B. Art LaFleur (CITY COBRA, THE BLOB), Joshua John Miller (das Vampirkind aus NEAR DARK), Al Leong (böser Asia-Mann in LETHAL WEAPON, STIRB LANGSAM) und Patrick Kilpatrick (geiler Name!).
Fazit:
Hohler Knastactioner mit Gay Damme im Schongang. Bietet leider mehr Muskelshow als beinharte Fights. Hat aber trotzdem seinen Scharm – nicht schwul gemeint!