Review

Nyktophobie, oder besser gesagt Angst vor der Dunkelheit. Kaum ein Genre hat mit dieser Angst soviel gespielt wie das Horrorgenre. Regisseur Brad Anderson, welcher schon durch Filme wie Session 9 und The Maschinist sein können zeigen konnte, setzt in seinen Mystery-Horrorthriller The Vanishing of 7th street ( so der Originaltitel) eine neue art des Schreckens ein, nähmiich geht es hier nicht um Monster oder böse Killer die im Dunkeln warten, nein hier sind die Schatten das Unheil, welche Wortwörtlich die Menschen aus den Kleidern reissen.


So fängt der Film recht verheissungsvoll an und die gute erste viertel Stunde wird der FIlm mit ner Menge Suspense und einer gehörigen Portion Endzeitstimmung versorgt. So fühlt man sich schnell beim Anblick der verlassenen Strassen an Filme wie I am Legend oder auch 28 Days Later errinert. So sind vorallem diese Aufnahmen des Menschenleeren Detroits die Highlights des Films. Nachdem die Charaktere dann Eingeführt sind, verläuft sich der Film aber leider in ein mehr oder weniger Kammerspiel welches mit diversen Logiklöchern, Längen und jeder Menge ungeklärter Fragen rumschlagen muss. So verlegt sich der Film für längere Zeit in eine Bar und schafft es dort kaum Schauwerte zu liefern und den Zuschauer bei Laune zu halten. Auch die Beschrenkung auf gerade mal vier Hauptcharaktere fällt vorallem dort ins Gewicht. Spielen die Darsteller allesamt nicht schlecht, wird es aber trotz diverser Rückblenden kaum geschafft genug Sympathie zu den Protagonisten aufzubauen um wirklich zu fesseln. Die Gefahr durch Schatten entstehen zu lasen und nur durch Licht abwenden zu können ist eigentlich nicht schlecht, leider wird aber die Bekämpfung dieser Schatten leider kaum ausgenutzt und die ständige Suche nach Lichtquellen ist einfach nicht fesselnd genug. Dazu gesellt sich die Tatsache das man einfach zu keinem Zeitpunkt  erfährt wieso diese Schatten auftauchen und den Menschen nach dem Leben trachten, so das der Zuschauer sich alles selber zusammenreimen muss. 

Fazit:
EIn gutes Konzept, einfach nur schlampig umgesetzt. Voller Fehler und voller offener Fragen, ist zwar alles stimmig inszeniert aber durchaus zäh so das der Zuschauer beim Abspann einfach nur entäuscht zurück gelassen wird.
gerade mal so 4 Punkte

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