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Wollen wir knackige Action? Ja! Wollen wir gruseligen Horror? Ja! Gibt es Filme, die beides mit einander vereinen? Eher selten! Umso besser, wenn wir dann einen Film wie "Dog Soldiers" vorgesetzt bekommen, der eine Mischung aus Kriegsfilm und Werwolf-Horror ist! Aber ob diese Mischung wirklich was werden kann? Zumindest hier kann man sagen: "Jawohl Sir!"

"Dog Soldiers" beginnt, wie jeder üblicher Horror-Streifen, mit einem blutigen Schock um deutlich zu machen, dass man sich nicht in einem typischen Kriegsstreifen befindet. Danach gibt es erst einmal einige der üblichen Formeln eines Kriegsfilm zu bewundern (auch wenn es keine Kriegshandlung in dem Sinn ist), bis es dann in einer Hütte im Wald, langsam aber sicher, zum Horrorfilm übergeht und einige schaurig, schöne Werwölfe zum Vorschein bringt, die ihren Trieb zum Fressen freien lauf lassen, bevor das Ganze dann in einer Mischung aus beidem, zum blutigen Showdown kommt.

Die Story ist zwar nicht sonderlich Originell und klaut an vielen Stellen auch aus anderen Filmen. Als "Kriegs"-Horror-Mischung passt das Ganze aber recht gut zusammen.

Die Umsetzung ist durch gute Darsteller, nette Special Effects, und einem ganz guten Score recht überzeugend geworden. Vor allem "der dunkle Wald" als Kulisse hat, nach wie vor, nichts an seiner Atmosphäre eingebüsst und bringt einem auch in diesem Streifen wieder zum Zittern.

Und auch mit Blut und Gedärm wird hier nicht gegeizt! Zwar wirken gerade die raushängenden Eingeweide von Sean Petrwee nicht unbedingt sonderlich realistisch, aber im Großen und Ganzen hat man doch ordentliche Arbeit abgeliefert! Keine Tom Savini-Qualität, aber immer noch besser als irgendwelche Computer-Effekte.

Fazit: Ein spannendes und blutiges Spektakel, das vor allem durch gute Darsteller zu gefallen weiß und durch die üblichen Stilmittel auch eine knisternde Atmosphäre schafft! Alles in allem kein Meisterwerk, aber ein sehr, sehr guter Film!

Wertung: 8/10

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