Review

Film im Rahmen des Fantasy Filmfests 2000 gesehen:

Regisseur Albert Dupontel ist den Besuchern des Fantasy Filmfests kein Unbekannten. Wie schon in seinem 1998 gezeigten Film „Bernie“ eröffnet er dem Zuschauer ein schräges, schwarzhumoriges Universum, in dem fast alles erlaubt ist und das für so manchen sicherlich die Grenze des guten Geschmacks überschreitet. Jedoch geht es im Gegensatz zu Dupontels Abrechnung mit der Institution Familie in „Bernie“ hier deutlich zahmer zu. Starallüren selbsternannter, sich überschätzender Künstler, die sich zu Göttern erheben wollen, werden hier genauso durch den Kakao gezogen, wie uneigenständige Fans und Kritiker, die diesen Prozeß ja erst ermöglichen. Ein kleiner, kranker Film, der wirklich Spaß macht.

Als passionierter Katzen-Hasser hat man zudem nach diesem Film einen ganzen Jahresvorrat an "im-Film-gestorbenen-Katzen" gedeckt, da hier die kleinen Biester pausenlos über die Klinge springen müssen. Allein dies macht den Film zu einem Muß ;-)

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