Gesehen innerhalb des Fantasy Filmfest 2000:
Als einer der ersten abendfüllenden Spielfilme, die komplett computeranimiert sind, fasziniert der Film durch seine technischen und optischen Reize von Anfang an, ohne dabei die Geschichte zur Nebensache zu degradieren. Gleichsam witzig, spannend, aber auch kritisch hat der Film durchaus das Potential, einem breiten Publikum zu gefallen, da er weder auf mangatypische, vordergründige Gewalt setzt, noch als Kinderfilm konzipiert wurde. Klammert man einmal die ganz Kleinen aus, hat man hier einen Film für die ganze Familie im Computerspiellook, sozusagen die längste Spieleinleitungssequenz aller Zeiten. Und aus genau dem Grund war bei diesem Film auch nur meine rechte Hand nicht ganz bei der Sache, da sie in ständiger Erwartung, gleich die Steuerung der Hauptfigur zu übernehmen, permanent wohlig kribbelte.
Dieser Film kann sich zwar nicht in technischer Hinsicht mit "Final Fantasy" messen, inhaltlich schneidet er jedoch sogar ein wenig besser ab, als das bekanntere Werk, daß dafür aber erst nach "Alice" fertiggestellt wurde.