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Fred Figglehorn ist in Spielfilmform erwartungsgemäß genauso ein Krebsgeschwür wie er es im YouTube- oder Serienformat ist. Der von ihm dargebotene Humor in dieser abgedroschenen Highschoolschwarmkomödie ist von solch plumper physischer Art, dass es schon wehtut. Was von den Machern hier als lustig empfunden wurde, könnte bei näherer Betrachtung ebenso gut als zutiefst verstörend wahrgenommen werden: Fred wird als totaler Soziopath und in seiner körperlichen und geistigen Entwicklung Zurückgebliebener hingestellt, der unter extremen Stimmungsschwankungen und insbesondere kindischen Wutausbrüchen leidet, oft halluziniert und ein unschuldiges Mädel stalkt. Eigentlich der Stoff für einen Horrorthriller. Warum ein Girl so bildhübsch wie Pixie Lott sich je mit dem Hosenträgereunuchen abgeben sollte, bleibt schleierhaft.