„Swordsman – Das magische Schwert“ ist der Vorläufer zu dem bekannteren „Gladiator Cop“.
Andrew (Lorenzo Lamas) ist ein Cop mit übersinnlichen Fähigkeiten. So kann er bei der Berührung von Mordopfern deren letzte Minuten vor dem Tod erleben, wird dafür aber von seltsamen Alpträumen gequält, in der er als antiker Schwertkämpfer einem anderen Gegner unterliegt. So kann er jene Fähigkeiten auch an einem ermordeten Informanten einsetzen, der ein paar Dealer bespitzelte. Anfangs wirkt die Story etwas hanebüchen, aber ähnlich wie bei „Gladiator Cop“ gewöhnt man sich daran.
Andrew erkennt Fragmente einer Veranstaltung in der Art eines Gladiatorenkampfes. Zur gleichen Zeit stehlen ein paar Diebe ein antikes Schwert aus einem Lagerhaus und ermorden auch einen Wachmann. Kuratorin Julie (Claire Stansfield) entkommt ihnen nur knapp. Andrew wird wegen seiner Visionen aus dem Drogendezernat abgezogen und wird wie Zufall *hüstel* es so will, als Aufpasser für Julie abgestellt. Mal wieder ein Plot-Element das man aus anderen Filmen kennt, genauso wie die unvermeidbare, daraus resultierende Beziehung.
Bald wird ein neues Opfer aus einem Fluss gefischt, dass ebenfalls mit einem Schwert erdolcht wurde. Man zieht Andrew heran, da die Morde und der Diebstahl des Schwertes miteinander zusammenzuhängen scheinen. Tatsächlich kommt Andrew in einer Fechtschule illegalen und tödlichen Schaukämpfen auf die Schliche...
An sich bietet „Swordsman“ nur die x-te Version der illegalen Untergrundkämpfe, wie sie so oft schon im B-Actiongenre gesehen hat. Immerhin ist die Regie ganz routiniert und der Plot ohne größere Längen, auch wenn man nicht unbedingt von viel Spannung oder besonders überraschenden Wendungen sprechen möchte. Die Mystik-Einschübe der Story gehen in Ordnung, auch wenn sie dem Film nicht wirklich mehr geben, geschweige denn besondere Dramatik verursachen.
Für einen Film über Duelle gibt es leider zu wenig davon zu sehen, da das Finale schon nach wenigen Kämpfen nahe steht. Hier hat „Gladiator Cop“ viel mehr zu bieten. Dennoch sind die Kämpfe in „Swordsman“ recht gut inszeniert und nett anzusehen, nur spektakulärer könnte es schon zugehen. So bleibt ein kleiner Happchen für Zwischendurch für Actionfans.
Die Schauspieler reißen mit ihren Leistungen allesamt keine Bäume raus, wobei Lamas sicherlich noch der sympathischste ist. Insgesamt bleiben die Performances aber im Durchschnittsbereich, was zu dem ganz und gar durchschnittlichen Film passt.
„Swordsman“ ist kein wirklich schlechter Film, aber aus der Masse ragt er aufgrund der konventionellen Story und der wenigen Action nicht heraus.