Simon Pegg und Nick Frost schlagen wieder zu! Nach Shaun Of The Dead und Hot Fuzz gibt es endlich neuen Stoff für die Fans. Nach Horror- und Polizeifilm haben die beiden diesmal den Science Fiction-Film ins Visier genommen. Waren die beiden Vorgänger noch anarchische Parodie und liebevolle Hommage in einem, gewürzt mit einer ordentlichen Prise britischen Humors, so wird die Materie hier ein wenig anders angegangen.
Britischer Humor ist hier nur ganz am Rande ein Thema und auch anarchisch-überdrehte Parodie sucht man bis auf ein, zwei Szenen leider vergeblich. Klingt nach einem Reinfall? Nein, keineswegs! Denn die liebevolle Hommage steht hier absolut im Mittelpunkt und überzeugt auf ganzer Linie.
Die Chemie zwischen Pegg und Frost ist einfach toll und trägt den Film zusammen mit einer ordentlichen Portion gutmütigen Humors ganz locker über die Laufzeit! Die beiden Nerds wachsen einem schon nach kurzer Zeit ans Herz und man ist einfach freudig gespannt, was wohl als nächstes kommt. Und Paul ist ohnehin einfach nur klasse. Das amüsante Spiel mit den Genrekonventionen hat zwar nicht das, was man als Biss bezeichnen würde, dafür aber umso mehr Charme. Das macht den Film zu einer liebenswerten und durchaus familientauglichen Komödie, die locker 7 Punkte verdient. Dennoch schade, dass man sich im Vergleich zu den Vorgängern etwas zurückgenommen hat. Dafür ist Paul sicherlich deutlich massenkompatibler. Man darf gespannt sein, was die beiden als nächstes aushecken. Vielleicht eine Fortsetzung? Oder doch eine Parodie auf ein weiteres Genre? Oder etwas ganz anderes? Wie auch immer, ich werde auf jeden Fall auch dort wieder einen vorfreudigen Blick mit hohen Erwartungen riskieren. Die Zwei sind einfach etwas Besonderes für mich und ihr leicht trotteliger Charme ist unschlagbar!