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Ein junger Mann namens Jacob ist die letzte Hoffnung der Menschheit. Der mit einem tödlichen Schwert bewaffnete Krieger des Lichts, ist der einzige der Mathias, die Ausgebort des Bösen, und dessen dämonisches Gefolge stoppen kann. Gemeinsam mit der schönen Sarah, die er aus den Fängen von Mathias befreien konnte, muss er sich aber erst einmal seinen eigenen Dämonen stellen und in das Haus zurückkehren, in dem seine Eltern ermordet wurden.


Es ist ziemlich schwer einen Film ansatzweise zu mögen, wenn die beiden Hauptpersonen solche Flachpfeifen wie hier sind. Außer Routinier Brad Dourif setzt sich der Cast lediglich aus irgendwelchen Seriensoaper zustande, was das darstellerische Niveau genauso unterirdisch macht, wie der Wohnsitz seiner Antagonisten. Unsere Sarah ist eine nervige Kuh (die schon locker alle Sympathien im ersten Dialog verspielt und später auch nicht wieder zurück gewinnt), während der geheimnisvolle Jacob ein bleicher Bubi ist und bleibt, der wirkt als hätte man ihn aus der Grabbeltheke des Twilight Fanshops, und selbst das nur aus Mitleid, geangelt.
Ansonsten ist die Nummer hier gar nicht mal so übel. An die konfuse Erzählweise gewöhnt man sich ebenso wie an die oft hektische Handlung. Nur die vielen Flashbacks zu Onkel Michael, der mit seinen schwarzmagischen Azubifehlern den ganzen Höllenschlamassel erst initiiert hat, bremsen die sonst flotte Geschichte recht häufig aus. Es dauert keine fünf Minuten schon sieht man sich Horden von Zombiedämonen mit ausgestochenen Augen gegenüber. Jacob und Sarah sind permanent auf der Flucht, während Sarahs Mom und Schwester im eigenen Hause umzingelt werden.
Die oftmals eingesetzt CGI sieht dabei gar nicht übel aus, sorgt für eine düstere Atmosphäre und läßt gelegentlich auch Extremitätenabsäbelung zu. Der Film besonders seine Momente wenn die Zombies in Massen auftreten und einen gewissen Romero Flair verbreiten. Dumm nur das dieser meist genau verfliegt, wenn die schlappen Dialoge wieder einsetzen.
Am Ende bleibt eine seltsame Fantasy/Horror Suppe übrig, die gute Ansätze zeigt, aber auch genauso viele schlechte. Die Darsteller tragen da viel zu Mißvergnügen bei (zumindest bei mir, andere sehen das vielleicht anders), da gilt die Faustregel, wenn ich die Zombies anfeuere, hat der Regisseur was falsch gemacht. Brian Metcalf scheint ja noch Newbee zu sein. Potential scheint aber vorhanden zu sein.
5/10

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