Superman bekommt es mal wieder mit Lex Luthor zu tun, basierend auf der gleichnamigen, zwölfteiligen Comicserie. Doch nicht nur das, auch seine eigene Sterblichkeit wird thematisiert und ist ein zentraler Bestandteil des animierten Spielfilms.
Darüber hinaus spricht der Film noch einige Themen rund um den Kryptonier an, verzettelt sich dabei auch schon mal in den Subplots. Es mag kein richtiger Fluss aufkommen, wirkt sehr episodenhaft, Figuren kommen und gehen. Zwar ergibt sich im weiteren Verlauf eine alles umspannende Geschichte um Supermans Erzfeind, zu oft verschwindet diese aber wieder von der Bildfläche. Expositionen zu manch weniger bekannten Charakteren kann man hier knicken, also muss man das einfach auf sich wirken lassen. Kann funktionieren, muss es aber nicht.
So entfaltet auch manche emotionaler angedachte Szene nicht die gewünschte Wirkung, obwohl es da schon einige gäbe. Seine Offenbarung an Lois, ein letztes Wiedersehen mit Martha, Kryptonier und die Gedanken um das eigene Ableben sowie sein Erbe. Viele kleine Punkte, die etwas zu kurz kommen. Dabei wären sie alle interessant, aber wie so oft bei Warners animierten Filmen nimmt man sich nicht so gerne Zeit. Nach knapp 76 Minuten ist es auch schon vorbei, zugegebenermaßen ist das Ende dann doch angenehm sentimental geraten. Audiovisuell kann man auch nicht viel meckern.
Ohne die Vorlage zu kennen, ist „All-Star Superman“ ein okayer Animationsfilm, der allerdings sprunghaft wirkt und sich für die Episoden gefühlt nicht genug Zeit nimmt. Das geht zu Lasten der Wirkung. Es bleibt zwar ein ansehnlicher und auch streckenweise unterhaltsamer, aber eben unrund wirkender Beitrag. Kann man sich trotzdem mal ansehen.