Der Biber(2011)
Nach dem sehr guten Auftrag Rache, scheint es Mel Gibson wieder in Topform zu geben. Auch der Trailer zu Get the Gringo erinnert an seine besten Buddy Action Zeiten. Warum Hollywood so gegen diese Talent wettert ist mir weiterhin unklar. Betrunken und Sprüche klopfend durch die gegend wüten? Da ist man von Hollywood aber schlimmeres gewohnt. Naja was soll's. Jodie Foster sah kein Problem Mad Mel für ihre neurliche Regiearbeit zu besetzen.
Zur Abwechslung hab ich aber mal ein Problem mit Mel. Als psychisch am Abgrund stehender Vater, dessen Familie sich mit ansehen muss, wie der einst erfolgreiche Vater langsam Gaga Shzio wird, löst die Regisseurin nur bedingt gut.
Ein seltsamer Film, der nicht seltsam genug ist. Ein Film, der sich über die gesamte(sehr überschaubare) Laufzeit nicht einig wird. Ein Film, in dem die witzigen Momente zwar zum Lachen sind, aber im Kontext der Handlung fehl am Platz wirken.
Jodie Foster' Regie ist ziemlich bider und das an sich interessante Thema ist dermaßen Oberflächlich und strotzt gegen Ende nur so vor lagweiligen Klischees. Mal vom desaströsen Ende abgesehen, überzeugen hier nur Yelchin und Gibson. Aber auch die können nur Ansatzweise gegen dieses sehr luftige Dialog-Kuschelvieh Kämpfen.
Der Biber...ein Film, der für niemanden interssant sein dürfte.
4/10