Review

kurz angerissen*
erstmals veröffentlicht: 22.01.2012

Der vorhersehbare Handlungsstrang um den Sohn versaut es leider etwas, denn ansonsten ist "Der Biber" eine höchst erfrischende Charakterstudie, die mit der Peinlichkeit des Titels kaum etwas zu tun hat. Denn Foster fällt nicht auf der Versuchung rein, die Psyche der Hauptfigur mit Flashbacks oder ellenlangen Erklärungen zu zerbröseln, sondern stellt die Situation so erschreckend absurd dar, wie sie eben nun mal ist und überlässt die psychologischen Überlegungen ganz und gar dem Zuschauer. Mel Gibson trägt mit einer wieder mal intensiven Leistung schwer dazu bei, dass das gewagte Experiment durchaus funktioniert. Wäre man im Subplot ebenso konsequent fern geblieben von den typischen Hollywood-Dramamustern, wäre Foster hier ein echt großer Wurf gelungen.

*weitere Informationen: siehe Profil

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