Nach der Trennung von ihrem Freund Jack zieht die junge Ärztin Dr. Juliet Devereau nach Brooklyn in eine traumhafte Wohnung in einem alten Haus, welches sie zu einem Schnäppchenpreis bekommt. Hier freundet sie sich direkt mit Max, dem Vermieter an, der hier mit seinem alten Onkel August alleine wohnt. Aus der Freundschaft zu Max wird schnell mehr, doch gerade, als sie beim Liebesspiel in Fahrt kommen, überkommen Juliet die Gefühle zu ihrem Ex und sie sucht Distanz.
Die einst berühmten britischen Hammer Studios sind ja seit 2007 wieder im Geschäft und einer der ersten neu produzierten Filme ist the Resident. Mit Hilary Swank konnte man eine Oscar Preisträgerin für die Titelrolle gewinnen und, quasi als Bogen zur Vergangenheit, mit Christopher Lee einen Veteran der eigenen Hausgeschichte gewinnen (ich frag mich aber langsam, ob man für ihn mittlerweile einen Notarzt präventiv zum Set abstellen muß, mit seinen damals fast 90 Jahren).
Mit den alten, eher spießigen Horrorfilmen hat das ganze hier aber kaum etwas zu tun, sondern eher mit einer als Thriller verkleideten Peep-Show, in der ein vermeintlich netter Vermieter den Nachbarsvoyeur gibt, bis irgendwann bei der hübsche Ärztin der Stalkeralarm angeht und sich beide im Keller einen Showdown liefern. Dieser ist zwar recht spannend, der Weg dorthin das genaue Gegenteil. Es passiert einfach zu wenig und wem nicht bei Anblicken der Swank beim Baden gewisse Schwellkörper verhärten, wird verschämte Blicke auf die Vorspultaste werfen. Ohne diesen Giganto-Durchhänger im MIttelteil wäre Resident durchaus brauchbar, da hat Hammer jedenfalls noch massig Luft nach oben
4/10