Review

In Hollywood fallen mehrere junge Damen einem Serienkiller und Triebtäter zum Opfer. Kurz vor seinen Taten meldet sich der Killer bei einer Radiosendung, in der eine Psychologin ein offenes Ohr für ihn hat…

Wieder so ein „Don’t!“-Film! „Todesschrei am Telefon“ – der Originaltitel „Don’t Answer the Phone“ gesellt sich zu den damals recht verbreiteten Horrorfilmtiteln, die uns vorschreiben, was wir zu tun, vor allem aber gefälligst zu lassen haben (siehe „Don’t Look in the Basement“, „Don’t Go in the House“, „Don’t Go in the Woods… Alone!“ etc.) – …äh, wo waren wir?..., ist eine Anlehnung an die authentischen Morde der „Hillside Strangler“, eine Mordserie, die Ende der 70er-Jahre Los Angeles erschütterte. Im Mittelpunkt des Films steht der Killer, ein dicklicher, unansehnlicher Kerl ohne Wiedererkennungswert. Wir als Zuschauer dürfen ihm auf Schritt und Tritt folgen und ihn in seinem verschrobenen Alltag begleiten. Von einer feinpinseligen Charakterstudie kann hierbei aber alles andere als die Rede sein. Der Killer hat eine Strumpfhose über dem Kopf und meist einen Tarnanzug an. Um an seine Opfer heranzukommen, gibt er sich mal als Fotograf auf Modelsuche aus, mal mietet er sich eine Prostituierte. Das Opfer wird dann erdrosselt, darf dabei ein bisschen mit den Titten wackeln und wird nach ihrem Ableben vergewaltigt, wobei uns der sexuelle Akt glücklicherweise bildlich erspart bleibt. Insgesamt liefert der Killer lediglich ein fadenscheiniges Abziehbild eines gestörten Serienkillers, tiefere Einblicke in dessen Psyche lässt der Film außen vor.
Das Beste am Film ist sein lässiger Synthi-Score, den Rest kann man eigentlich getrost ungesehen an sich vorübergehen lassen.

„Ich will zu meinem Daddy!“ – „Aber ich bin doch dein Daddy!“

Platter Serienkiller-Streifen. Weder schrullige Expoitation, noch seriöse Charakterstudie, sondern eher schnöder 70's-Krimi.
Mein klares Fazit:
Don’t!Don’t!Don’t!Don’t!Don’t!Don’t!

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