Angus MacGyver auf den Spuren von Indiana Jones. MacGyver (Richard Dean Anderson) unterstützt den Gelehrten Atticus (Brian Blessed), der mit seinen Atlantis-Phantastereien mittlerweile als Spinner gilt. Doch Atticus lässt nicht locker. Nicht, nachdem er ein Artefakt entdeckt hat, das ihn seinem Ziel ein entscheidendes Stück näherbringt. Die hübsche Kelly (Sophie Ward, unvergessen als Sherlock Holmes' Freundin Elizabeth Hardy in Das Geheimnis des verborgenen Tempels), deren Herz für die Archäologie schlägt, schließt sich den beiden an. Und Lord Cleeve (Christian Burgess), ein Lump, der sich den Adelstitel erkauft hat, hat es ebenfalls auf den geheimnisumwitternden Schatz der Atlanter abgesehen.
Ein fürs Fernsehen produzierter Abenteuer-Spielfilm zur populären Serie, inszeniert von Michael Vejar, einem fleißigen TV-Serien-Regisseur, der sich hier mal an einem längeren Format versuchen durfte. Und das Ergebnis ist gar nicht mal übel. MacGyver darf nicht nur fröhlich tüfteln & sich als Retter in höchster Not erweisen, er darf auch Rätsel lösen & die bösen Widersacher ein ums andere Mal austricksen. Das ist passabel in Szene gesetzt, mit nettem Abenteuer-Flair, etwas (explosiver) Action & einem Hauch Romantik. Besonders spannend oder spektakulär ist das alles nicht (die Fußstapfen von Dr. Jones sind da schon zwei oder drei Nummern zu groß), aber ich finde den von einem sympathischen Vibe durchzogenen Streifen sehr kurzweilig.