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Dieser sehr späte Nachschlag stellt schon einen Rückschritt dar, denn der Titel stimmt nur noch insoweit zu 50 Prozent, dass die Aufnahmen alle aus Asien stammen. Aber von Schockwirkung kaum noch eine Spur. Das verwundert umso mehr, weil zur ungefähr gleichen Zeit mit Titeln wie TRACES OF DEATH oder FACES OF GORE eine kurzlebige Renaissance der Shockumentaries stattgefunden hat, in der es nur noch darum ging, die Kameralinse förmlich mit echtem Blut und richtigen Gedärmen zuzuschütten. SA III hält sich jedoch deutlich zurück, besinnt sich quasi auf seine Mondo-Wurzeln und setzt mehr auf triviale Kuriositäten denn auf Härte. Den Zuschauer kann das Dargebotene eigentlich nur noch langweilen, denn wenn wir dem Filmteam in die japanischen Bordelle und Sexshops folgen, dann ist das nicht mehr anders als das, was damals auch schon auf RTL 2 in vielen spätabendlichen Reportagen gezeigt wurde.