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Einfältige junge Leute sterben der Reihe nach auf mysteriöse und drastische Weise, das erinnert doch stark an die FINAL DESTINATION Reihe. Genau wie dort gilt auch hier: Außer ein paar Todesszenen hat das Filmchen nicht viel auf der Pfanne. Zwischen den fiesen Abgängen herrscht nämlich viel Leerlauf. Darum wartet man ungeduldig darauf, dass es endlich wieder jemanden erwischt. Mitgefühl für die bedrohten Charaktere gehört sowieso nicht zu den Stärken bei dieser Art von Film, da wird höchstens mit etwas Schadenfreude gearbeitet. Dass NEEDLE außer den paar Splattermomenten nicht viel vorzuweisen hat, liegt u.a. auch daran, dass die beiden männlichen Hauptrollen mit mäßigen Darstellern besetzt sind und das redundante Prozedere mit dem Ritual mit der Holzschachtel, den Wachspüppchen, dem Blut und den Nadeln rasch alt wird. Am Ende gibt es eine konventionelle Slasher-artige Auflösung des Rätsels.