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Das genmanipulierte, auf Zerstörung programmierte Alien Stitch landet durch einen Zufall auf Hawaii. Nachdem ein paar Trucker es überfahren haben, bringen sie es zu einem Tierheim, wo Stitch fälschlicherweise für einen Hund gehalten wird. Lilo, ein kleines, Elvis - fanatisches Mädchen, dass sich nichts sehnlicher wünscht, als einen Freund, ist sofort begeistert und adoptiert Stitch. Der richtet erst einmal ordentlich Chaos an, entdeckt jedoch nach und nach einen Sinn für Familie.

Irgendwie schaffen die Zeichner von Disney es immer noch, Figuren zu entwerfen, die einem sofort im Kopf hängenbleiben. So auch in "Lilo & Stitch". Obwohl es sich bei Stitch nicht um das Disney - typische, süße Tierchen handelt, schließt man doch auch diesen Charakter ins Herz. Angenehm ist, dass man es hier mit dem Kitsch - Faktor nicht so entsetzlich übertrieben hat. Klar hat auch Lilo & Stitch seine kitschigen Momente, aber die gehören nun einmal auch in einen Disney - Film.
Ungewöhnlich für ein Werk aus dem traditionsreichen Haus ist der etwas grobe Anfang. Jedoch tritt im weiteren Verlauf wieder die "political correctness" ein.
Insgesamt wird man prächtig unterhalten: Die Geschichte ist toll, die Figuren sind mit viel Liebe zum Detail gezeichnet und es ist mal wieder angenehm, einen Film zu sehen, der nicht komplett gerendert wurde. Auch, wenn meiner Meinung nach die alten Disney Klassiker, wie "Peter Pan" besser sind, kann man mit "Lilo & Stitch" absolut nichts falsch machen.
9/10 Punkte

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