Ein Gedicht auf das Licht
„Nostalgia De La Luz“ ist eine sehr poetische Doku, die quasi vom Sternchen auf's Stöckchen kommt, vom All in die Wüste, vom Universum nach Chile, vom größten Teleskop der Welt zu einer der größten politischen Vertuschungen…
Ich kann einfach nicht anders, hierüber muss ich reimen,
bringt dieses 90-minütige Monument einen doch zum Staunen wie Weinen.
Es geht um Entdeckungen und die Suche,
eine unendliche Geschichte, wie sie steht im Buche.
Sehr chilenisch, aber auch universell zu lenken,
hier lohnt es sich zu lauschen und zu denken.
Die Wüste beherbergt Knochen und dunkle Schätze,
dass das alles in diese Richtung geht, war als mein Gedanke der letzte.
Dennoch extrem interessant und emotional,
gegen diese Trauer, dieses Durchhaltevermögen wirken unsereins Probleme fast banal.
Das ist wunderschön und traurig zugleich,
wer Geduld und MUBI hat, wird filmisch recht reich.
Was das Äußere um die Erde und unser Inneres verbindet und eint,
in diesen ruhenden Bildern und unruhenden Personen jederzeit keimt.
Dieser Magie und Melancholie kann man sich kaum entzieh'n,
das ist der Wert der Menschheit, nicht irgendso'n Meme.
Fazit: poetisch, strahlend, schön, traurig, menschlich - eine Doku, ein Vershimmel, eine Meditation. Wundervoll - wie Erde und All!