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Der erotische J-Splatter macht keinen Hehl aus seiner pubertären Gangart. Geboten werden die typischen japanischen Sexspielchen: Begrabschen, Schulmädchenfetisch und Fesselungen. Trotz regelrechter Kastrationsfestspiele werden die Intimbereiche auch in der Uncut-Fassung durch schwarze Wölkchen unkenntlich gemacht. Nicht etwa, dass ich jedes Detail da unten sehen möchte, aber diese Zensur stört... und was ist denn schon dabei? Der Plot ist in den ersten 2 Dritteln banal und zieht sich, wobei es auch da schon ein paar krude Einfälle wie die Vagina mit Metallzähnen oder die Penis-Sushirolle zu bestaunen gibt. Der Unsinn nimmt sich zum Glück auch nie selbst zu ernst. Aber generell ist J-Sploitation besser, wenn die Blutbäder in eine phantasievollere Geschichte eingebettet sind. Der Sinnlichkeit der Idol-Schönheiten ist es zu verdanken, dass der Bordellbesuch des Grauens nicht komplett in die Untiefen des Schmuddels abrutscht.

6

Und weiter gehts mit der "New Nippon Explotation Welle"! Während "Machine Girl", "Hard Revenge Milly" und  "Tokyo Gore Police" zu neuartigen Klassikern der Fernost-Splatter-Trash-Industrie mutiert sind, ist dieser Unfug eher im mittleren Bereich anzusiedeln. Es gibt keine auschweifenden Blutorgien, nur mässiges Budget und übertreibende Schauspieler, die in ihren Rollen aber passen wie die Faust aufs Auge. Die Geschichte um mordlüsterne Huren, ihrem durchgeknallten Chef und drei Freiern, die so tumb sind wie sie aussehen, ist minimal, macht aber durchaus Spass. Leider wurde die "erste" öffentliche Version dieses Filmes übelst verstümmelt. 4 Minuten fehlen, 4 Minuten extremen Splatters. Und auch die Zensur der weiblichen Geschlechtsteile, die mit einem schwarzen runden Balken zensiert werden, sind ein böses Übel. Wenn ich einen Nippon-Film dieser ausgeschlagenen Art sehen will, dann ungekürzt. Trotz der Kürzungen ein eher verhaltenes Beispiel extremer Filmkunst aus Japan!

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