„Plastic Little“ ist eine Verfilmung des gleichnamigen Science-Fiction-Mangas Satoshi Urushiharas, bei der Kinji Yoshimoto 1994 die Regie führte.
Tita lebt ein recht sorgloses Leben auf dem Planeten Jietta und ist gerade einmal 17 Jahre jung, aber schon Kapitän der Cha-Cha-Maru, eines Kreuzers zum Fang exotischer Meerestiere, um diese auf anderen Planeten zu veräußern. Eines Tages jedoch kreuzen sich ihre Wege mit der jungen Elize, die von einem Söldnertrupp unerbittlich gejagt wird. Tita eilt ihr zur Hilfe und bietet ihr Unterschlupf auf der Cha-Cha-Maru, wo sie ihr eröffnet, die Tochter des ermordeten Wissenschaftlers Nalerov zu sein und als einzige ein großes wissenschaftliches Geheimnis zu kennen, weshalb man gnadenlos hinter ihr her ist – und somit nun auch hinter der Cha-Cha-Maru…
Yoshimotos Anime ist ein rund dreiviertelstündiges nettes, quietschbuntes Vergnügen mit zwei drallen großäugigen und -busigen Mädchen, die sich in einem für den Zuschauer nicht sonderlich aufregenden Science-Fiction-Action-Sujet behaupten und sich gegenseitig ihre Oberweiten zeigen. Nicht sonderlich spannend, aber hübsch gezeichnet und lustig- bis doof-naiv inkl. prallem Fansupport. Für Freunde des Manga-Strichs ab der Pubertät aufwärts beispielsweise als unterhaltsames Vorprogramm eines Filmabends sicherlich gut geeignet. Wer seine Animes als Hentais bevorzugt (soll es ja geben) oder den Tiefgang ausgeklügelter Charakterzeichnungen und dystopischer Science-Fiction-Welten bevorzugt, ist hier jedoch an der falschen Adresse.