Review
von Ruegs
Die 14-jährige Mattie Ross reist im Jahr 1878 nach Fort Smith um den Nachlass von ihrem ermordeten Vater zu regeln. Der Mörder Tom Chaney ist in das Indianergebiet geflüchtet und deshalb wird er vom Sheriff nicht verfolgt. Sie heuert aus diesem Grund den unberechenbaren Reuben „Rooster" Cogburn (Jeff Bridges) an. Ebenfalls auf der Spur von Tom Chaney ist der Texas Ranger LaBoeuf (Matt Damon), der das auf Chaney ausgesetzte Kopfgeld für den Mord an einem Senator kassieren will. Nach zahlreichen Streitigkeiten trennt sich die Gruppe und verliert die Spur von Tom Chaney. Zufällig kommt es dann am Fluss jedoch zu der Begegnung zwischen Mattie und Tom Chaney. Er kann sie dabei jedoch überwältigen und verschleppt sie auf den nahegelegenen Berg. Bevor Chaney auch Mattie töten kann, taucht LaBoeuf auf und kann glücklicherweise dazwischen gehen. Bei dieser Auseinandersetzung wird Chaney getötet und Mattie unglücklich von einer Schlange in die Hand gebissen. Währenddessen kam es im Tal zum Duell von Cogburn mit vier Kumpanen von Chaney. LaBoef rettet ihm dabei mit einem gezielten Distanzschuss das Leben. Mattie wird danach vom aufopfernden Cogburn zum nächsten Arzt gebracht. Die drei haben sich danach aus den Augen verloren und als Mattie 25 Jahre später Cogburn aufspüren will, erfährt sie, dass er vor drei Tagen verstorben ist.
Die Hauptdarsteller verkörpern ihre Rollen ausgezeichnet und besonders die gebildete und schlagfertige Mattie (Hailee Steinfeld) überzeugt restlos. Die unterhaltsame Geschichte bietet zahlreiche lustige Dialoge und vermag auch visuell zu überzeugen. Einzig die Szene mit dem Schlangenbiss fand ich etwas unrealistisch. Insgesamt gefällt mir dieser Genrebeitrag aber sehr gut und ich kann den Film mit gutem gewissen weiterempfehlen.
Note: 7,5 / 10