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Die beiden Cops Martin Riggs und Roger Murtaugh sind nun auch privat Freunde von Leo Getz, welchen man ja schon aus den Teilen zwei und drei her kennen sollte. Als sie zu dritt mit Murtaughs Boot unterwegs sind, werden sie von einem großen Kahn fast gerammt. Als man kurz darauf auch noch beschossen wird, weiß man, dass was faul ist. Es gelingt den Zweien schließlich, den Kahn in ihre Gewalt zu bringen, und man erfährt, dass sich dort Hunderte von  chinesischen Einwanderern befinden, selbstverständlich illegal. Die Spur führt die Cops zu einem Chinesen namens Benny, welcher schon früher Dreck am Stecken hatte, aber man konnte ihm nie was nachweisen. Und tatsächlich ist er dafür verantwortlich, doch er wird von einem Triadenboss namens Wah Sing Ku dazu angestiftet.
Teil vier und damit das Ende der beliebten Lethal Weapon Reihe umd die Buddy Cops Riggs und Murtaugh. Das Konzept wurde weitgehend beibehalten, die Charaktere kontinuierlich weiterentwickelt, schließlich wird Riggs Vater und Murtaugh sogar schon Großvater. Alle Schauspieler selbst bis in kleinere Rollen wurden wieder verpflichtet, man bekommt schon den Eindruck einer kleinen Familie beizuwohnen.
Wo ich allerdings ein wenig kritisieren möchte sind die Nebenfiguren, mit denen ich stellenweise kaum etwas anfangen kann. Murtaughs Familie ist blaß wie immer, Riggs Gsousi hat außer dem kurzen Fight mt den Triaden auch herzlich wenig zu tun, Leo Getz ist wie immer grenzwertig aber noch erträglich, wenn dann aber mit Chris Rock noch ein Hektiker dazukommt ist das aber oft zuviel des Guten. Der Humor ist zwar immer noch ansehnlich, aber grad wenn Pesci und Rock zusammen agieren, wirkt das manchmal wie Erkan und Stefan.
Ansonsten funktioniert der Film aber in gewohnter Qualität. Mit Jet Li kommt sogar eine gehörige Portion Akrobatik und Martial Arts dazu, was besonders im Showdown zu einem recht heftigen Dreikampf führt. Zudem ist es sehr interessant Li mal als Bösewicht zu sehen, der Genicke ohne mit der Wimper zu zucken bricht. 
In Sachen Action wird erneut alles aufgefahren was man nur kaputtmachen kann. Besonders die Anfangsszene, als sich die beiden um den wildgeworfenen Flammenwerfer kümmern, wer sich immer gefragt hat wie Danny Glover in Herzchenunterwäsche einen Ententanz vollführt, ist hier genau richtig aufgehoben. Vom Tankwagen bis zum Hochhaus bleibt wenig verschont und besonders Murtaugh muß bluten, sein Boot versinkt, sein Haus flammt ab und er bekommt den Schwiegersohn seiner Albträume.
Man brachte aber immer noch die Reihe mit Würde und Ehren zu enden, auch wenn sich kleinere Abnützungen einschleichen. Im nächsten Teil hätte sonst dann wahrscheinlich noch Adam Sandler mitgespielt. Schade Jungs ihr werdet mir fehlen, aber wahrscheinlich liegt schon irgendwo ein Remake-Drehbuch in der Schublade.
7/10

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