Ein gleichgültiger Mordzeuge (Gérard Depardieu), ein verbrecherischer Polizeiinspektor (Bernard Blier) und ein manischer Triebmörder (Jean Carmet) taumeln durch die Untiefen einer lebensfeindlichen Großstadt und erleben dabei allerlei absurde Episoden, die gerne mal ein tödliches Ende nehmen…
Bliers schnurrige Endzeit-Utopie will sich über die menschliche Verödung der modernen Gesellschaft auslassen, in der gute wie böse Taten längst keine Frage des Gewissens mehr sind, sondern nur noch nach Umstand und Gelegenheit begangen werden, scheitert dabei aber an den Unzulänglichkeiten des Szenarios. Die zahllosen Annahmen, Behauptungen und wackeligen Hilfskonstruktionen, mit denen er seine Kunstwelt notdürftig zusammenhält, wirken nicht nur holprig, sondern fallen letztlich auch auf die Wirksamkeit des Filmes zurück: Der Humor wirkt allzu verquält, als dass er gesteigertes Vergnügen bereiten könnte, und die Thesen allzu herbeigeredet, als dass sie eine überzeugende Beweislast anhäufen könnten. So hat der Film schon nach wenigen Streichen seine äußere wie seine innere Wirkung verspielt und zögert das pessimistische Ende nur noch mit ungefragten Zugaben hinaus.