Jake Gyllenhaals Reise in die Vergangenheit, um die Menschen der Zukunft vor einem terroristischem Akt zu retten bietet ein interessantes Konzept, das über die Dauer von etwa neunzig Minuten zu unterhalten weiß, allerdings in meinen Augen kaum Spannung aufbauen konnte, da einige wichtige Details bereits früh preisgegeben werden und auch einige Logiklöcher den Spaß verderben, wobei ich anmerken muss, dass endlich ein Film existiert, in dem Reisen in die Vergangenheit nicht die Gegenwart ändern, wie es beispielsweise in "Zurück in die Zukunft" der Fall war, auch wenn letzterer wohl eher seichte Unterhaltung bieten wo "Source Code" tiefer in die Thematik Thematik eintauchen will., auch wenn die Erklärung mit der Quantentechnologie wunderbar wissenschaftlich klingt, aber dann doch auch dürftig und lückenhaft.
Jake Gyllenhaal als leidtragender Held wider Willen und Vera Farmiga als Ansprechperson auf der anderen Seite ergänzen sich sehr gut, die Romanze mit Michele Monaghans Charakter wirkt dagegen recht aufgesetzt (Hollywood würde ich sagen) ebenso wie das Ende kaum an Kitsch spart (schon wissen). Im Endeffekt platziert sich "Source Code" näher beim jugendlichen "Butterfly Effect" als beim düsteren "12 Monkeys", wobei er er auch die Klasse des Erstgenannten nicht ganz erreicht. Und "12 Monekys" ist sowieso eine Klasse für sich.