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Wenn man sich so anschaut was Regiesseur Ron Howard in seiner Karriere alles gedreht hat, ist es schon recht verwunderlich für mich gewesen, das er für "The Dilemma" auf dem Regiestuhl platz genommen hat. Neben Filmen wie "Apollo 13" oder " a beautyful mind" nehmen Komödie sicherlich eher einen kleinen Platz in seiner Filmografie ein.

Ronny ( Vince Vaughn) und Nick ( Kevin James) sind nicht nur beste Freunde, sondern auch Geschäftspartner. Ihre Moneten verdienen die beiden mit dem aufmotzen von Hybridautos indem sie ihnen den Sound eines Benziners verschaffen. Während Ronny durch seine Redegewandheit die Kunden überzeugt ist Nick der Technicker, der die Vorhaben realisiert. Neben ihrer Freundschaft und der Arbeit sind die beiden in glücklichen Beziehungen. Doch sind die Beziehungen wirklich so glücklich?
Ronny ertappt nähmlich Nick´s Freundin Geneva (Winona Ryder) in Flagranti und muss sich nun an mit der Frage plagen ob er es Nick sagt oder nicht...

Irgendwie habe ich das Gefühl das Kevin James immer wieder die gleiche Rolle spielt. Denn mittlerweile scheint es mir so als würde er wohl auf ewig die gleiche Rolle spielen. Denn den sympathisch überforderten hat er ja auch schon in Filmen wie "Hitch", "Zoowärter", oder der "Kaufhauscop" gespielt. Dementsprechend macht er seine Sache dabei recht solide, dennoch wirkt das ganze langsam etwas zu langweilig. Vince Vaughn als Kumpel ist da schon etwas interessanter gezeichnet und sorgt für den ein oder anderen Schmunzler.
Der WItz im Film ist entgegen der Story, welche ja für eine Menge Zündstoff sorgen könnte, eher seicht ausgefallen und abgesehen von einer Prügelszene auch wirklich Jungendgerecht.
Hier hätte man vielleicht auf etwas derbere Scherze setzen können.
So dümpelt die vorhersehbare Story so dahin und große Lacher sucht man eher vergebens, so das man sich schon über den ein oder anderen Schmunzler  freut.
Winona Ryder welche die Betrügerin miemt, wirkt leider auch nicht immer so glaubhaft in ihrer Rolle und die Wutausbrüche wirken ziemlich gekünselt. Gegen Sie spielt Jennifer Connolly wirklich um Welten besser.
Stars wie Queen Latifah oder Chaning Tatum können in ihren Nebenrollen da auch nicht mehr alzu viel aus dem Film rausholen, aber spielen solide.

Fazit:
Da hab ich wirklich einiges mehr erwartet....
Regiesseur Ron Howard, der normalerweise ein wirklich gutes Gefühl für Dramen hat, schafft es bei dieser Komödie leider nicht den Zuschauer zu bannen und die Story so dramatisch zu gestalten wie sie sein sollte. Der Witz ist zu seicht und große Lacher sucht man vergebens. Fans von Kevin James können dennoch einen Blick riskieren. Da wenigstens ein Paar Schmunzler zu verzeichnen waren bin ich noch recht gnädig und vergebe knappe 5 Punkte.

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