Anschlag auf das Houston Federal Building: Eine terroristische Organisation zündet eine Bombe, die das gesamte Gebäude erzittern lässt und nebenbei ein von der Regierung entwickeltes toxisches Gas freisetzt. Sich über das Ventilationssystem ausbreitend zeigt es schon bald seine Wirkung. Es handelt sich um eine neue biologische Waffe, die den Adrenalinhaushalt der Opfer aus dem Gleichgewicht bringt. Die Folgen sind absolute Passivität oder ein erhöhtes Aggressionspotential, das mit einem unkontrollierbaren Bedürfnis zu töten einhergeht. Bald sind die Gänge des Federal Building mit Zombies überflutet. Zwar wird das Gebäude von den Behörden umgehend unter Quarantäne gestellt, um eine Kontamination der Außenwelt durch das im Haus zirkulierende toxische Gas abzuwenden. Doch eine kleine Gruppe von Nicht-Infizierten um Cale ist nun in dem Gebäude eingeschlossen. Sie starten einen Ausbruchsversuch.
An den fünften Film in einer neun Filme auf 3 DVDs Sammlung hege ich ja schon keine allzu großen Ansprüche, aber selbst diese schafft es das Zombie Experiment noch locker zu unterbieten. Irgendwie erinnert der ganze Zirkus an die Rec Filme. In einem Hochhaus wird Giftgas freigesetzt, die unteren Stockwerke verwandeln sich daraufhin in eine Zombiehochburg und ab Stockwerk sechs muß ein kleines Grüpplein wie immer ums Überleben kämpfen.
So weit, so altbekannt. Allerdings werden Freunde des Zombiegenres nicht wirklich befriedigt. Die Infizierten sind kaum maskiert, brauchen lange bis sie in die Action eingreifen und für die 18er Freigabe gibt es auch verdammt wenig an Freß- und Eingeweidesauereien. Viel lieber gibt es zahlreiche Dialoge innen und außen. Auch steht die Welt nicht wie üblich kurz vorm Kollaps, sondern die Zombieplage erstreckt sich lediglich auf das Gebäude, während von außen her alles sicher abgeriegelt wird. Da will dann auch einfach keine so richtige Endzeitstimmung aufkommen.
Auch die Darsteller wirken, trotz relativ prominenter B-Besetzung nicht wirklich motiviert, da haben sich dann auch gleich die deutschen Synchronsprecher ein Beispiel genommen. Mehr als wie falsch geparkt rumrennen und sich vermutlich wundern, was man in dieser Gurke macht, kommt da nicht rüber.
3/10