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Ein engagierter Forscher und sein Team suchen vor der Küste der Antarktis nach einem Schiffswrack, das bei einer Expedition im 19. Jahrhundert gesunken ist. Dabei stoßen sie auf eine außerirdische Kreatur, die seit über 200 Jahren im Eis eingefroren war.

Arctic Predator ist mal wieder der typische SyFy Channel Output. Ein lausig animiertes Schneemonster wird entfrostet und darf ein Menschlein meucheln, die gerade am Südpol vor sich hin forschen. Das Budget ist gewohnt überschaubar, immerhin konnte man Ex-Supermann Dean Cain als Zugpferd gewinnen (dessen Gagenforderungen aber wohl auch nicht mehr so hoch sind wie früher einmal).
Dabei fängt der Film gar nicht mal schlecht an. Das Intro startet im Jahre 1825, zumindest hat man da noch Hoffnung, eine vernünftige Geschichte zu bekommen, was sich aber relativ schnell wiederlegt, wenn das konturlose Kanonenfutter in der Jetztzeit die Bühne betritt. Zumindest wirken die Darsteller genau so gelangweilt wie die Zuschauer. Ab und zu holt sich das Monster mal einen weg, allerdings recht unspektakulär, Blutfontänen braucht niemand zu erwarten.
Das Monster der Woche ist zudem recht lieblos gestaltet. Interaktionen mit den realen Schauspielern sieht dafür ziemlich peinlich aus. Das haben die SyFy Jungs schon besser (aber auch schon mal schlechter) hinbekommen. Bleibt am Ende nur eine stumpfe Monsterhatz, die niemanden vom Sessel fetzt und bestenfalls leidlich unterhält. Interessant bestenfalls nur für Leute, die wirklich jeden Monsterstreifen gesehen haben müssen.
3/10

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