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Polizist Dave Speed (Terence Hill) erhält nach einer Plutonium-Explosion Superkräfte, die vor allem im Streifendienst hilfreich sind. Die Sache hat nur einen einzigen Haken: Immer wenn er die Farbe rot sieht, verschwinden seine übernatürlichen Kräfte. Dies versucht sich eine Falschgeldpresserbande zunutze zu machen, die Dave einen angeblichen Mord an seinem Vorgesetzten in die Schuhe schieben will.

"Der Supercop" gehört zu den besten Filmen, die Terence Hill ohne seinen Standardpartner Bud Spencer gedreht hat. Allerdings sollte jeder, dem die Spencer/Hill-Filme nicht zusagen diese Klamotte von Sergio Corbucci tunlichst meiden. Schon die hanebüchene Inhaltsangabe lässt eine ziemlich tumbe Komödie vermuten, und genau das ist es auch, aber eine, bei der man schön das Hirn abschalten und genießen kann. Ein paar nette Einfälle, eine lustige Prügelei sowie einige lockere Sprüche garantieren ein kurzweiliges Vergnügen, sofern man über haarsträubende Logikfehler hinwegsehen kann. Vor allem der Schluss strotz davon nur so. Als Parodie kann man das auch nicht mehr durchgehen lassen, dazu steht der Klamauk viel zu sehr im Vordergrund.

Ich selber weiß gar nicht, wie oft ich den Film als Kind gesehen habe, auf jeden Fall häufiger als zehnmal. Deshalb kann ich den ganzen Inhaltsfehlern nicht wirklich böse sein und kann diejenigen verstehen, die das als stumpfe Kalauerparade abstempeln, die ihr Ziel, eine Heldenparodie zu sein, verfehlt. Für mich bleibt es ein All-Time-Favorit der kurzweiligen Unterhaltung, bei der das Hirn mal relaxen kann. Und den geilen Titelsong kann ich mittlerweile sogar rückwärts mitsingen ;-)

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