Was habe ich mich gefreut als ich hörte dass der Film als Grindhouse-Actioner bezeichnet wurde. Was hat mich schlussendlich erwartet?
Ausser ein paar bunter Bildchen eigentlich nichts davon.
Sadistische und explizite Gewalt führten wohl dazu dass der Film in Deutschland indiziert wurde. Das ist eigentlich auch schon alles um was es in diesem Film geht. Hier wird auch nicht halt gemacht vor einem Schulbus mit Kindern der in Flammen gesteckt wird.
Hat man mal Verschnaufpause von dem sadistischen Dreck - wird man gelangweilt mit belanglosen und schon zu oft gesehenem bla bla.
Im Grunde genommen haben wir hier eine Story ähnlich wie bei Falling Down.
Rutger Hauer spielt einen Penner der zunehmens explizite sadistische "Gewaltorgien" anschauen muss. Irgendwann platzt im die Hutschnur und zieht mit seiner Shotgun killend umher.
Dabei beschützt er eine junge Nutte - die als solches viel zu feinfühlig dargestellt wurde.
Der Oberbösewicht animiert seine zwei Söhne noch mehr Angst und Schrecken zu verbreiten (gähn) - und er macht auch am Schluss keinen Halt davor seinen eigenen Sohn zu erschiessen (obergähn).
Ist doch für solch einen Film ausreichend, oder nicht?
Für mich nicht... und ich werde mir diesen Quatsch bestimmt kein zweites mal anschauen.
Ich mag Trash Filme, skurile Filme - aber Filme die nur darauf abzielen den Gewaltbogen sinnlos zu überspannen mit absolut dämlichen Akteuren - da bin ich raus...
Wem permanente sadistische Gewaltorgien als Inhalt reicht, der wird wahre Freude an dem Film haben - und so wie ich die Filmbewertung hier sehe, sind da einige drunter...
In Super8-Zeiten hätte man aus der Geschichte eine 60 Meter Rolle (60 Meter = ca. 7 Minuten Film) gemacht und die komplette Geschichte erzählt.