Auf einem Friedhof werden 2 Grabräuber in einer Gruft eingeschlossen und von einer Untoten namens Gloria getötet. Als diese dann unter wohlklingenden Klängen, die an 70er Jahre Softpornos erinnert, über den Friedhof in Zeitlupe mit ihrem weissen Kleid rennt, weiss man direkt was man sich mit diesem Film antut. Glorias Freundin Elvira ist von Wahnvorstellungen und Alpträumen geplagt, erscheint ihr in ihren Träumen immer die untote Gestalt seiner Gloria und Seancen in der Hölle (hier ein Kellergewölbe mit Stahltüren, mit Knochen auf dem Boden geschmückt, Kannibalentöpfen und weiss, grau angemalten Wänden. Genauso sleazig verläuft der komplette Verlauf des Filmes, der mit Religionsschund, hinduistischem Sektentum, Hexenkult und Voodoozombies eine ganz extreme Suppe aus Trash rührt. Paul Naschys Schauspiel als Voodoo bzw. Gurukrishna und Seancenteufel ist zunehmend erheiternd und amüsant aufgrund seiner drittklassigen, nahezu schon bewusst overacteten, naiven Art. Ansonsten tut sich der Film hochschwer, schüttelt er immer neue Ideen in den Film ein, der ohneschin durch seine ganzen Faktoren mehr als unglaubwürdig und konfus wirkt. Das komplette irre Drehbuch wird gleichzeitig getragen von den erheiternden Darstellerkünsten, aber alles so schrecklich träge inszeniert, dass das bloss noch resignierten und vernebelten Psychodelikern gefallen wird. Die Zeitlupenzombies erinnern zwar an beste Jean Rollin Tage, sind aber für den Rest des Filmes zu selten gesäat, sodass auch wenig erheitern kann. Zwischen unblutiger Zombieaction ist der Rest des Filmes nur drittklassig langweilend, wenn auch aufgrund seiner Hindu und Voodoothematik angenehm trashig erheiternd.
Fazit:
Ultrasleaziger Zombievoodootrash, träge inszeniert und bloss noch für Psychodeliker ein Festspiel. Ultatrashiger Religionsschund zwischen Gut und Böse. Insgesamt ein Käsefilm erster Güte.
5/10