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Wieder mal die selbsternannten Geisterjäger im Einsatz. Der GRAVE ENCOUNTERS Nachahmer will uns glauben lassen, er sei in nur einem einzigen Take (!) gefilmt worden. Das wäre ein gewagtes Konzept und tatsächlich wirkt vieles sehr natürlich gespielt, wie man es von Raw Footage erwarten würde. Ich traue dem Braten jedoch nicht so recht. Mit Sicherheit gibt es Schnitte, sie sind nur sehr geschickt gesetzt und als solche nicht wahrzunhmen. Denn so gut lässt sich ein 80minütiger Film an einem Stück nicht timen oder keine Darstellerriege kann so improvisieren. Leider gibt es in der Gruppe von Beginn an keinen echten Zusammenhalt und gleich beim Betreten des Spukhotels huschen im Hintergrund finstere Gestalten durchs Bild. Was folgt, das ist eine überladene Geisterbahnfahrt mit CGI-Gespenstern, Besessenheit und viel Geschrei. Das Übliche also - und mit einer übertriebenen Soundkulisse unterlegt.

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