kurz angerissen*
erstmals veröffentlicht: 10.02.2013
Der zweite Teil um den Titelhelden aus reichem Hause lässt ein wenig mehr das Flair europäischer Comic- und Abenteuerromane erahnen (auf solchen basiert "Largo Winch" ja auch), allerdings verblasst der Charakter einmal mehr unter Tomer Sisleys eingeschränktem Minenspiel und der überstilisierten, zum hohlen Hochglanz aufgebauschten Kulisse, die alles gleichermaßen mit High-End-Attitüde einfängt, ob nun Edelbüros oder Dschungellandschaft. Herausstechend ist da allenfalls noch die Art und Weise, wie die immer noch attraktive Sharon Stone mit ihrer Lebensrolle aus "Basic Instinct" spielt. Action und Locations machen die Schauwerte aus, allerdings bleiben diese ein mehr als flüchtiges Vergnügen. Das liegt vor allem daran, dass es schlichtweg mehr Spaß macht, einer Lara Croft oder einem Bruce Wayne dabei zuzusehen, wie sie sich als Mill- und Billionäre gegen das System stellen, dem sie ihren Reichtum verdanken.
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