Review

A Fucking Cruel Nightmare
Zu deutsch: „Ein beschissener grausamer Albtraum“ sollte man dies, dem Film betreffend Wort wörtlich nehmen? Wer weis was sich „Sebastian Zeglarski“ bei dem Titel gedacht hat …

Was ich vorwegsagen muss, es ist nicht einfach diesen Film zu beschreiben und zu bewerten, da wir es hier mit einem ziemlich „speziellen“ Film zu tun haben, der wohl nur für eine bestimmte Zielgruppe bestimmt ist. Versuchen wir es mal …

Story:
Ein Mann hat Albträume und träumt … Eine Halle, die komplett in Baufolien aufgeteilt ist, das heißt Räume geschaffen durch transparente Baufolien. In diese Baufolien, durch die der „Träumer“ durchschaut, sieht er einen vermutlichen Zombie in einem weißen Seuchenschutzanzug, der wahllos ein Opfer tötet. Okay, das ganze wiederholt sich jetzt wie am Fließband. Neuen Baufolien Raum suchen, durch schauen, Seuchenschutzanzug Zombie, der ein Opfer quält und zerstückelt. Hierbei werden sämtliche Möglichkeiten herangezogen, wie und womit man einen Menschen töten kann. Natürlich spritzt dabei literweise Blut. Das Ganze wiederholt sich dann noch nur in umgekehrter Reinfolge. Also die früheren Opfer machen nun das gleiche mit dem Seuchenschutzanzug Zombie.

So das war die Story, die man nicht anders erklären kann. Gut, nun frage ich mich natürlich, was das jetzt war und was das sollte? Der Fokus ist denke ich offensichtlich. Es kommt bei dem Film nur auf eines an und das sind die Splatter Effekte. Da wir keine Handlung haben, was ich schade finde, kann ich auch keine Story bewerten. Genau wie die schauspielerische Leistung, die nicht große Anforderungen standhalten musste. So darf man sich halt nur an den „Blut Effekten“ erfreuen.

Und diese sind recht ansehnlich. Wer darauf steht, zu sehen, wie Menschen gequält, bearbeitet und getötet werden, wird hier seine Freude dran finden, denn von der traditionellen Kettensäge, bis Bohrmaschine, Messer, Zange, Nägel, Hammer, Baseballschläger, Eisenketten usw. ist wirklich alles dabei. Besonderes kreativ fand ich die Szene mit der „Küchenraspel“, die könnte man doch glatt in nem neuen „Jason“ Film einbauen *g* das war doch mal was Neues.

Sonst kann man zu dem Film nichts sagen, denn selbst Musik besteht nur aus zwei Titeln, die in einer Endlosschleife den Szenen angepasst runder dudelt.

Das ist so ein typischer Film, den man sich ein, zwei mal anschauen kann, nach mindestens 6 Bier und dann ganz stolz zum Kumpel rennen kann, um etwas anzugeben, das man wieder einen blutigen Streifen dabei hat, der sämtliche Tabus bricht und brachial eine Tötung nach der anderen zeigt im regelrechten Fließbandverfahren. Gesprochen wird übrigens nicht nur geschrien.

So erstaunlich es klingen mag, besitzt dieser Film durch das Szenenbild (Kulisse) eine minimale gewisse Atmosphäre. Und hier muss ich auch noch mal betonen, hätte man hier eine Story rein bekommen mit etwas weniger Fließbandtötung und mehr Handlung, dann hätte das richtig was werden können. Denn die Effekte können mithalten und sich durchaus mit Vertretern, wie „Zombie90“ oder auch „Kettensägenzombies“ messen.

Bin mal gespannt, was für Filmchen noch von „Sebastian Zeglarski“ so kommen. Von den Effekten ist das alles schon ganz ordentlich. Doch da mir persönlich die Handlung gefehlt hat, sieht meine Bewertung vorerst noch etwas niedrig aus. Monotones Abgeschlachte ist mir etwas zu wenig.

Fazit:
Ganz klar, ein Film nur für eine bestimmte Zielgruppe. Splatter Freaks werden hier absolut auf ihre Kosten kommen. Da hat man schon Billigeres gesehen aus dem Amateur Bereich, daher schon recht ansehnlich. Doch da mir die Story fehlt, gibt es vorerst von mir 4/10 und bin gespannt, was da noch so an Filmchen kommt.

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