Review

Crazy, Stupid, Love


Story:
Emily Weaver (Julianne Moore) will sich von ihrem Mann Cal (Steve Carell) trennen, gefrustet geht der in eine Bar und erzählt rum dass seine Frau ihn mit David Lindhagen (Kevin Bacon) betrogen hat. Kurz darauf will ihm der Womanizer Jacob (Ryan Gosling) helfen zu werden wie er, ein Womanizer. Dann gehts erst richtig los, alles in seinem und Jacobs Leben verändert sich nach einiger Zeit.

Über den Film:
Der Film ist sehr interessant und auch zugleich amüsant. Wir haben einen Steve Carell wie wir ihn eher selten sehen, also nicht den typischen blödel Humor wie in "Evan Allmächtig" (8/10), "Get Smart" (10/10) oder "Anchorman" (8/10) sondern eine eher ernstere Rolle mit trotzdem vielen Gags wie zb. in "Little Miss Sunshine" (8/10) aber wie man an den Bewertungen sehen kann gefällt mir auch dieser blödel Humor von ihm sehr gut. Dann haben wir eine ordentliche Leistung von Julianne Moore, die aber zum Film im Verhältnis zu manch anderem Darsteller eher weiniger beiträgt dafür das sie eine der Hauptrollen hat, also eher unauffällig, aber trotzdem ordentlich. Einen Ryan Gosling der im Jahr 2011 endlich seinen meiner Meinung nach schon nach "Das Perfekte Verbrechen" (9/10) verdienten Durchbruch geschafft hat mit Filmen wie "The Ides of March" diesem und natürlich "Drive" der im Januar in die Kinos kommt. Er als Womanizer der im Laufe des Films zu vielem eine andere Ansicht bekommt. Emma Stone die Hannah spielt hält anfangs wenig von Jacobs anmachen, aber das ändert sich. Sie macht ihr eigenes Ding im Film und ist dabei perfekt und wie immer wunderschön. Kevin Bacon als Lover von Cals Frau und Marisa Tomei als eine Frau die Cal datet (mehr will ich über ihre Rolle nicht verraten) sind auch toll. Gut und witzig kam auch die Verbindung vom 13 jährigen Sohn Cals zur 17 jährigen Babysitterin Jessica.
Der Film ist tiefgründiger als man denkt und dabei trotzdem super witzig. Nach ca. 3/4 des Films kommt noch eine sehr überraschende Szene die ich sehr toll fand, dazu nicht mehr.
Sehr cool fand ich auch das man die Stimmkombination von Stu und Phil (Ed Helms und Bradley Cooper bei Hangover) hier wieder bei Steve Carell und Ryan Gosling hatte.

Kritik:
Dem Film fehlen die richtig großen Lacher und auch die ein oder andere Szene hätte mit ein zwei Gags mehr ausgestattet sein können. Julianne Moore kommt hätte wie schon gesagt mehr zum Film beitragen können, ihre rolle hätte auch von jeder anderen Schauspielerin die ihr halbwegs ähnlich sieht genau so gut gespielt werden können, sie war deswegen aber trotzdem nicht schlecht. Marisa Tomei und Kevin Bacon haben natürlich nur Nebenrollen, das weis ich aber trotzdem hätte die ein oder andere Szene mehr mit ihnen nicht geschadet.

Fazit:
Ein witziger und trotzdem anspruchsvoller Film mit vielen bekannten Darstellern die alle ordentliche bis sehr gute Leistung gezeigt haben, ein Film für eigentlich jeden.

Bewertung:
8/10

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